Es gibt diesen Moment kurz nach den letzten Schultagen, wenn das Kind mit einem leeren Gesicht in der Tür steht und sagt: Und jetzt?
Kein Stundenplan. Kein Morgenkreis. Kein Bus um 7:42.
Nur Zeit.
Für viele Eltern ist das der Moment, in dem der Griff zum Tablet naheliegt. Oder der Griff zum Programm: Ferienbetreuung, Kurs, Aktivität, Beschäftigung. Irgendetwas, das die Leere füllt.
Wir haben eine andere Idee.
Langeweile ist kein Problem. Sie ist der Anfang.
Was Kinder in unstrukturierten Stunden tun, ist erstaunlich — wenn man ihnen den Raum lässt. Sie bauen Welten aus Kissen. Sie geben Holzfiguren Namen. Sie erfinden Spiele, die keiner Anleitung folgen, und Regeln, die sich stündlich ändern.
Das ist keine Zeitverschwendung. Das ist Arbeit. Die wichtigste, die ein Kind leisten kann.
Offenes Spielmaterial — Klötze, Tücher, Figuren, Farben — gibt dabei keine Richtung vor. Es wartet. Und das Kind entscheidet, was daraus wird.
Ein Grapat-Ring ist heute ein Teich, morgen ein Thron, übermorgen eine Münze in einem Geheimversteck. Ein Ostheimer-Tier bekommt eine Geschichte, die niemand sonst kennt.
Das ist etwas anderes als ein Spielzeug, das piept, wenn man den richtigen Knopf drückt.
Was wir gerade im Laden haben
Wer in den nächsten Wochen vorbeikommt, findet Dinge, die gut zu langen Sommertagen passen:
Stockmar Bienenwachsfarben — für den Nachmittag am Tisch, wenn draußen zu heiß ist.
Grapat-Sets — für Kinder, die alles sortieren, ordnen, wieder durchmischen und von vorne anfangen.
Nanchen-Puppen — für die, die einen Begleiter suchen. Für Ferien, Reisen, und den Moment vor dem Einschlafen.
Wir sind da
Schwimmbadstraße 36, Freiburg-Wiehre. Keine fünf Minuten von der Waldorfschule.
Mo, Di, Do, Fr: 10–13:30 und 15–18 Uhr · Mi + Sa: 10–13 Uhr
Kommen Sie vorbei — mit oder ohne genaue Vorstellung. Wir helfen gerne.
Rainer Monnet
Zwergenladen Freiburg